Erbrecht Freiburg

Iris Scholz

Fachanwältin für Erbrecht

zertifizierte Testamentsvollstreckerin

 

Rechtsanwältin Iris Scholz, Fachanwältin für Erbrecht,  ist seit 1995 nahezu ausschließlich im Erbrecht sowie Vertragsrecht und Familienrecht tätig.

Sie studierte in Freiburg Rechtswissenschaften und als Ergänzungsstudium Islamwissenschaft.

Im Rahmen des Referendariats arbeitete Frau Scholz in Kairo als Rechtsanwältin in einer arabisch-sprachigen Rechtsanwaltskanzlei, bevor sie sich 1995 in Freiburg als selbstständige Rechtsanwältin niederließ.

Im Bereich des Erbrechts berät sie bei der Abfassung des …

Inkrafttreten der EU-Erbrechtsverordnung

Die EU-ErbVO hat es sich zur Aufgabe gemacht, grenzüberschreitende Erbfälle in der EU zu vereinheitlichen.  Stirbt ein Erblasser im Ausland bzw. hinterlässt ein ausländischer Erblasser in Deutschland Vermögen, stellt sich zunächst die Frage, welches Erbrecht anwendbar ist. Diese Frage wurde von den Mitgliedstaaten der EU bisher unterschiedlich beantwortet. Einige Rechtsordnungen, wie beispielsweise Deutschland,  knüpften …

deutsch-französischer Wahlgüterstand als Gestaltungsmittel im Erbrecht

Am 1. Mai 2013 trat der deutsch-französische Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft in Kraft. Hierbei handelt es sich um einen 4. Güterstand neben dem gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, der Gütertrennung und der Gütergemeinschaft.

Der Wahlgüterstand orientiert sich an den Grundsätzen der Zugewinngemeinschaft.  Wie bei der Zugewinngemeinschaft bleiben die Vermögensmassen der Ehepartner und eingetragenen Lebenspartner getrennt. Bei …

Bei Einsetzung eines Geschwisterkindes zum Erben an die Bestimmung eines Ersatzerben denken

Kürzlich hatte sich das OLG Düsseldorf damit zu befassen, wie ein Testament zu lesen ist, in dem der Erblasser seine Schwester zur (Mit-)Erbin eingesetzt hat. Zum Zeitpunkt des Versterbens des Erblassers war die Schwester allerdings bereits vorverstorben, sie hatte jedoch eigene Abkömmlinge hinterlassen.

Eine Regelung, die das Vorversterben der Schwester berücksichtigt, war im Testament …

Verwirkungsklausel führt nicht zum Verlust der Schlusserbenstellung

Eine Entscheidung des OLG Frankfurt führt vor Augen, dass bei der Formulierung von Klauseln zur Sanktionierung der Geltendmachung des Pflichtteils Vorsicht geboten ist.

So hatte ein Ehepaar sich in einem gemeinschaftlichen Testament zu gegenseitigen Erben eingesetzt, wobei im Falle der Wiederverheiratung der Nacherbfall eintreten sollte.  Schlusserben und Nacherben waren die Kinder. Weitergehend formulierten die …

Vortrag: Tipps und Tricks bei Testament und Schenkung

[ 20. November 2018; 19:00 bis 20:30. ]

Damit der letzte Wille auch wirklich geschehe und der Erbfall nicht zum Streitfall wird!

Warum brauche ich ein Testament?

Wie muss dieses aussehen?

Wann ist es sinnvoll, bereits zu Lebzeiten Teile des Vermögens zu verschenken?

Über diese und viele weitere Fragen des richtigen Vererbens werden Sie in dieser Veranstaltung informiert.

 

Dienstag, den 20.11.18

Vortrag: Vorsorgevollmacht / Patientenverfügung – Handeln, bevor es zu spät ist !

[ 4. Oktober 2018; 19:00 bis 20:30. ]

  • Was versteht man unter einer Vorsorgevollmacht?
  • Wofür ist eine Patientenverfügung notwendig?

Donnerstag, den 04.10.2018 um 19.00 in Gundelfingen, Kultur- und Vereinshaus

Die Veranstaltung wird auf Veranlassung der Volkshochschule Gundelfingen durchgeführt.

Eine  vorherige Anmeldung bei der VHS ist unbedingt erforderlich!…

Workshop: Die Erbengemeinschaft – Was Sie in der Praxis wissen müssen !

[ 4. August 2018; ]

Was bedeutet es, Mitglied einer Erbengemeinschaft zu sein?

Was versteht man unter gemeinschaftlicher Nachlassverwaltung?

Was sind die Rechte eines Miterben?

Was sind seine Pflichten?

Wie wird eine Erbengemeinschaft beendet?

04.08.2018 ganztags

Verwendung der Formulierung “Erbeinsetzung gemäß Berliner Testament” ist nicht ausreichend

Die Formulierung in einem Testament : “Nach meinem Ableben soll die Erbschaft gemäß dem Berliner Testament erfolgen einschließlich der Wiederverheiratungsklausel“ kann nicht dahingehend ausgelegt werden, dass der Erblasser seinen Ehegatten als Alleinerben eingesetzt hat. Das OLG Hamm hat über ein entsprechendes Testament zu befinden gehabt und entschieden, dass dem Testament nicht entnommen werden könne, …

Klare Regelungen zur Frage des Umfangs freier Verfügungen

Häufig ist in gemeinschaftlichen Testamenten, mit denen sich  Ehegatten gegenseitig zu Erben einsetzen, die folgende oder ähnliche Regelungen zu finden: “Der Überlebende von uns soll über den Nachlass frei und unbeschränkt verfügen können”.

Eine derartige Regelung stellt die mit der Auslegung befassten Gerichte immer wieder vor die Frage, ob mit dieser Regelung nur eine …

Damit Ihr letzter Wille wirklich geschehe: die richtige Verwahrung des Testaments

Aus aktuellem Anlass ist eindringlich darauf hinzuweisen, dass ein Testament so aufzubewahren ist, dass dies im Falle des Ablebens durch das zuständige Nachlassgericht eröffnet werden kann.

Ein Testament kann zwar an jedem beliebigen Ort verwahrt werden. Der sicherste Weg ist allerdings die amtliche Verwahrung. Durch das bundesweit einheitlich verwaltete Testamentsregister ist gewährleistet, dass in …