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Erbrecht - Page 2

Ausschlagung kann zweckmäßig sein

An eine Ausschlagung sollte nicht nur bei einem überschuldeten Nachlass gedacht werden: Ist derjenige, der an die Stelle des Ausschlagenden tritt, im Verhältnis zum Erblasser in der günstigeren Steuerklasse, kann eine Ausschlagung durchaus zweckmäßig sein. Für den Ausschlagenden entfällt die Erbschaftssteuerpflicht. Die Ausschlagung ist auch keine schenkungssteuerpflichtige Zuwendung an den Begünstigten. Aber : eine … » mehr lesen

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Stolperstein Wohnrecht

Wenn Eltern Immobilien an ihre Kinder schenken, behalten diese sich häufig das Wohnrecht vor. Zwar führen Schenkungen des Erblassers im Erbfall nur über eine Dauer von 10 Jahren, gerechnet ab der Schenkung, zu Pflichtteilsergänzungsansprüchen der übergangenen Pflichtteilsberechtigten. Eine fristauslösende Leistung liegt aber nur dann vor, wenn der Erblasser den Vermögensgegenstand auch wirtschaftlich aus seinem … » mehr lesen

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Kinderlosigkeit löst Erbrecht der Eltern aus

Kinderlose Ehepaare übersehen häufig, dass die Eltern neben dem Ehegatten erbberechtigt sind. Leben die Ehegatten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, beläuft sich der gesetzliche Erbteil auf 1/4. Dies kann den hinterlassenen Ehegatten in eine finanzielle Bedrängnis bringen, insbesondere, wenn der Nachlass im Wesentlichen aus dem bisher gemeinsam bewohnten Eigenheim besteht. Daher sollte überprüft werden, … » mehr lesen

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Streitvermeidung durch Testamentsvollstreckung

Denken Sie über eine Testamentsvollstreckung nach. Der Testamentsvollstrecker ist der verlängerte Arm des Erblassers und wacht darüber, dass die im Testament getroffenen Anordnungen auch tatsächlich umgesetzt werden. Ist der Nachlaß kompliziert oder sind die zukünftigen Erben noch zu jung oder vielleicht verstritten, dann bietet es sich an, einen Testamentsvollstrecker einzusetzen, was in der letztwilligen … » mehr lesen

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Schulden mitverschenken

Aufgrund der Besonderheiten der steuerlichen Bewertung können bei objektiv werthaltigen Vermögensgegenständen negative Steuerwerte entstehen. Dies gilt beispielsweise bei Anteilen an Personengesellschaften sowie bei etliche Fondsbeteilungen. Diese negativen Steuerwerte können genutzt werden, um weiteres Vermögen schenkungsteuerfrei zu übertragen. Eine Verrechnung von Schenkungen mit positivem und negativem Steuerwert ist aber nur möglich, wenn es sich um … » mehr lesen

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Schreibmaschine und Computer sind Tabu

Testamente sind formbedürftig. Wenn Sie ein Testament oder mit Ihrem Ehegatten ein gemeinschaftliches Testament selbst errichten wollen, muss es von Ihnen handgeschrieben und eigenhändig unterschrieben werden. Nichtig wäre das Testament, wenn Sie es mit einer Schreibmaschine oder einem Computer schreiben und lediglich (handgeschrieben) unterschreiben.… » mehr lesen

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Vorsicht bei Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen

Die Errichtung eines Testaments muss auf die im Gesellschaftsvertrag und im Gesetz bestehenden gesellschaftsrechtlichen Regelungen abgestimmt werden. Setzt ein Gesellschafter einer GmbH beispielsweise mit seiner Ehefrau ein Berliner Testament auf, wonach die Ehefrau Alleinerbin ist und der Sohn Schlusserbe und ist im Gesellschaftsvertrag festgelegt, dass der Sohn die Gesellschafternachfolge antreten soll, ist ein Familienstreit … » mehr lesen

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Genau Hinsehen bei Vorerbe und Nacherbe

Immer wieder muss festgestellt werden, dass in Testamenten unbedacht Regelungen Eingang finden, die von den Errichtenden so nicht gemeint waren und fatale Folgen haben können. So bestimmen beispielsweise Eheleute: „Wir setzen uns gegenseitig zu Vorerben ein, unser Sohn ist Nacherbe.“ Die Eheleute glaubten, lediglich geregelt zu haben, dass zunächst der andere Ehegatte erbt und … » mehr lesen

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