Steuerbefreiungen für Unternehmen und Betriebsvermögen

Firmenerben haben die Wahl:

Führen sie den Betrieb sieben Jahre fort, werden von der Besteuerung  85% des übertragenen Betriebsvermögens verschont. Voraussetzung ist allerdings, dass die Lohnsumme nach sieben Jahren nicht weniger als 650% der Lohnsumme zum Erbzeitpunkt beträgt. Daneben darf der Anteil des Verwaltungsvermögens am betrieblichen Gesamtvermögen höchsten 50% betragen.

Führen sie den Betrieb zehn Jahre …

Steuerfreiheit für die selbstgenutzte Immobilie

Der Ehegatte und die Kinder des Erblassers müssen keine Erbschaftsteuer auf ein ererbtes Haus oder eine Wohnung zahlen, wenn sie es mindestens 10 Jahre nach dem Tod weiter selbst nutzen, d.h. dass das Wohneigentum in diesem Zeitraum weder vermietet, verpachtet oder verkauft werden darf.Die Wohnung darf es auch nicht lediglich als Zweitwohnsitz genutzt werden.

Für Kinder …

Eine Gegenüberstellung von den alten zu den neuen Freibeträgen bei der Erbschaftssteuer

I Ehegatte
(Stief-) Kinder, Enkel (wenn Eltern verstorben)
Enkel
Großeltern, Eltern
307.000
205.000
51.200
51.200
500.000
400.000
200.000
100.000
II Geschwister, Nichten/Neffen 10.300 20.000
III alle übrigen Erwerber
eingetragene Lebenspartner
5.200
5.200
20.000
500.000

Mieterhöhung

Mieterhöhung: Der Mietspiegel muss nicht beigefügt sein

Der Vermieter, der die Miete erhöhen will, kann auf den örtlichen Mietspiegel Bezug nehmen. Hierfür muss er den betreffenden Mietspiegel dem Brief grundsätzlich nicht beifügen, wenn der Mietspiegel, auf den er sich zur Mieterhöhung beruft, öffentlich kostenlos zugänglich ist (etwa beim Wohnungsamt). Das Beifügen ist ebenfalls nicht …

Veränderte Bewertung von Immobilien

Bei der Bewertung von Grundvermögen ist nunmehr der gemeine Wert zugrunde zu legen. Je nach Grundstücksart wird dieser nach dem Vergleichswertverfahren (z.B. unbebautes Land), dem Ertragswertverfahren (z.B. vermietete Wohnungen) oder dem Sachwertverfahren (z.B. Ein- und Zweifamilienhäuser, für die kein Vergleichswert vorliegt, berechnet.

Der Lebensversicherungsvertrag im Nachlass

Hat ein Erblasser zu Lebzeiten einem Dritten im Wege eines Vertrages zugunsten Dritter eine Lebensversicherung zugewand, fällt die Lebensversicherung nicht in den Nachlass. Dem Begünstigten steht die Versicherungssumme zu. Ein umgangener Pflichtteilsberechtigter kann ledilgich einen Pflichtteilsergänzungsanspruch hinsichtlich der bezahlten Versicherungsprämien, die in den letzten 10 von dem Erblasser bezahlt worden sind, geltend machen.
Dieser …