Damit Ihr letzter Wille wirklich geschehe: die richtige Verwahrung des Testaments

12. Juni 2013 | Kategorie: Rechtstipps

Aus aktuellem Anlass ist eindringlich darauf hinzuweisen, dass ein Testament so aufzubewahren ist, dass dies im Falle des Ablebens durch das zuständige Nachlassgericht eröffnet werden kann.

Ein Testament kann zwar an jedem beliebigen Ort verwahrt werden. Der sicherste Weg ist allerdings die amtliche Verwahrung. Durch das bundesweit einheitlich verwaltete Testamentsregister ist gewährleistet, dass in Verwahrung gegebene Testamente nicht nur sicher, sondern auch schneller aufgefunden werden.

Ein Testament ist daher beispielsweise nicht im Tresor oder Bankschließfach aufzubewahren. Auf dieses haben nur die Erben Zugriff und die Erben benötigen zu ihrer Legitimation ihres Erbrechts einen Erbschein, der das Vorliegen des Testaments voraussetzt.

 

Tags: , ,

 

weitere Beiträge dieser Kolumne:

vom 08.12.2017

Bei Einsetzung eines Geschwisterkindes zum Erben an die Bestimmung eines Ersatzerben denken

Kürzlich hatte sich das OLG Düsseldorf damit zu befassen, wie ein Testament zu lesen ist, in dem der Erblasser seine Schwester zur (Mit-)Erbin eingesetzt hat. Zum Zeitpunkt des Versterbens des Erblassers war die Schwester allerdings bereits vorverstorben, sie hatte jedoch eigene Abkömmlinge hinterlassen.

Eine Regelung, die das Vorversterben der Schwester berücksichtigt, war im Testament …