Erbrecht

Vortrag: Tipps und Tricks bei Testament und Schenkung

[ 20. November 2018; 19:00 bis 20:30. ]

Damit der letzte Wille auch wirklich geschehe und der Erbfall nicht zum Streitfall wird!

Warum brauche ich ein Testament?

Wie muss dieses aussehen?

Wann ist es sinnvoll, bereits zu Lebzeiten Teile des Vermögens zu verschenken?

Über diese und viele weitere Fragen des richtigen Vererbens werden Sie in dieser Veranstaltung informiert.

 

Dienstag, den 20.11.18

Vortrag: Vorsorgevollmacht / Patientenverfügung – Handeln, bevor es zu spät ist !

[ 4. Oktober 2018; 19:00 bis 20:30. ]

  • Was versteht man unter einer Vorsorgevollmacht?
  • Wofür ist eine Patientenverfügung notwendig?

Donnerstag, den 04.10.2018 um 19.00 in Gundelfingen, Kultur- und Vereinshaus

Die Veranstaltung wird auf Veranlassung der Volkshochschule Gundelfingen durchgeführt.

Eine  vorherige Anmeldung bei der VHS ist unbedingt erforderlich!…

Workshop: Die Erbengemeinschaft – Was Sie in der Praxis wissen müssen !

[ 4. August 2018; ]

Was bedeutet es, Mitglied einer Erbengemeinschaft zu sein?

Was versteht man unter gemeinschaftlicher Nachlassverwaltung?

Was sind die Rechte eines Miterben?

Was sind seine Pflichten?

Wie wird eine Erbengemeinschaft beendet?

04.08.2018 ganztags

Eine Miteigentumshälfte entspricht nicht immer dem hälftigen Wert des Gesamtobjekts

Ein Erblasser hatte seine Lebensgefährtin, mit der er zu Lebzeiten ein Reihenhaus gekauft hatte, zur Alleinerbin eingesetzt. Das einzige Kind des Erblassers machte gegen die zur Alleinerbin eingesetzte Lebensgefährtin des Erblassers Pflichtteilsansprüche geltend. Der Bundesgerichtshof hat nun klargestellt, dass der im Rahmen eines Pflichtteilsanspruchs zu bestimmende Wert einer nachlassgegenständlichen Miteigentumshälfte an einem Hausgrundstück dem …

Einsetzung der Person zum Erben, die den Erblasser pflegt, ist unwirksam

Immer wieder ist in eigenhändigen Testamenten die Formulierung vorzufinden, dass derjenige Erbe werden solle, der den Erblasser pflegt, sich um ihn kümmert, ihm beisteht oder die Grabpflege übernimmt. Derartigen Regelungen drohen aber wegen fehlender Bestimmtheit die Unwirksamkeit, was dazu führt, dass die gesetzliche Erbfolge eintritt.

Gemäß § 2065 II BGB ist die Bestimmung des …

Erbrecht Erbe: Erbe kann sein Erbrecht auch ohne Erbschein nachweisen

Aktuelles zum Thema Erbrecht Erbe Erbschein: Die ABGs unterschiedlicher Bank geben immer wieder Anlass zu Streit bei der Frage, wie der Erbe sein Erbrecht nachzuweisen hat. In einigen AGBs sind nämlich Klauseln zu finden, nach denen der Erbe verpflichtet, sein Erbrecht durch einen Erbschein nachzuweisen. Der BGH erkennt in derartigen Klauseln eine Benachteiligung des Bankkunden. Hierzu verweist der BGH mit …

Der Verzicht auf wertlos gewordenes Wohnrecht erfüllt nicht den Begriff der Schenkung

Diesen Tenor verfasste kürzlich der BGH. Der Entscheidung lag folgender Tatbestand zugrunde:

Ein 77 Jahre alter, unter Betreuung stehender, Wohnungsberechtigter ist an Demenz erkrankt und lebt seit 2 Jahren auf eigenen Wunsch in einem Pflegeheim. Eine Rückkehr in seine frühere Wohnung ist nicht zu erwarten. Das Wohnrecht ist mit der Maßgabe bestellt, dass dieses …

Doppelberücksichtigung eines und desselben Stammes bei Ausschlagung

Ist ein als Erbe berufener Pflichtteilsberechtigter durch die Einsetzung eines Nacherben, die Ernennung eines Testamentsvollstreckers oder eine Teilungsanordnung beschränkt oder ist er mit einem Vermächtnis oder einer Auflage beschwert, so kann er das Erbe ausschlagen und den Pflichtteil verlangen. Das Erbe fällt dann rückwirkend auf den Zeitpunkt des Erbfalls demjenigen an, der berufen gewesen …

Keine Sittenwidrigkeit der Ausschlagung einer Erbschaft durch Empfänger von Sozialhilfe

Tritt ein Empfänger von Leistungen eines Versorgungsträgers eine Erbschaft an, verfügt der Leistungsberechtigte über eigenes verwertbares Vermögen, das er nach § 90 SGB XII einzusetzen hat. Damit entfällt die Berechtigung zum Leistungsbezug. Es stellt sich daher die Frage, inwiefern der Leistungsempfänger die Einstellung der Leistungen dadurch verhindern kann, dass er das Erbe ausschlägt. Die …

Nachträgliche Abänderbarkeit eines gemeinschaftlichen Testaments überprüfen

Nach dem Ableben des Ehegatten können sich Umstände ergeben, die die Ehegatten bei der Abfassung ihres gemeinschaftlichen Testamentes nicht bedacht haben und die sie, wenn sie von diesen zuvor Kenntnis gehabt hätten, veranlasst hätten, ihr Ehegattentestament anders abzufassen.
In diesem Zusammenhang stellt sich dann die Frage, inwiefern der überlebende Ehegatte das gemeinschaftliche Testament noch …